Schweinekrustenbraten....und der Kampf geht los

restarten über die Feiertage - na, so schwer kann dass doch nicht sein!

Von wegen!

Wenn man einen Mann hat, der Kochen kann wie Gott in Frankreich und alle Verwandten und Freunde sich freuen, bei uns zum Essen zu kommen, dann schon.

Und wenn man eine Schwiegermutter hat, bei der dass ebenso ist - dann erst recht.

Aber ich war tapfer.

Dem verlockenden Duft des Schweinekrustenbratens, der da so lecker in unserm Ofen vor sich hinbrutzelte - ich sag es euch - war fast nicht zu ertragen!

Ich bin um den Ofen geschlichen, wie eine Raubkatze um ihre Beute .... und habe mir einen leckeren Quark angerührt - denn nur Süsses konnte mich hier noch stoppen (ich muss dazu schreiben, dass es ich bei mir um die vierte Mahlzeit (weiss) am Abend gehandelt hat, denn gegessen werden sollte bei uns an diesem Samstag abends spät, da dann auch die "Kinder" nebst Freunden anwesend waren, die sich dieses Ereignis ihres Vaters nie entgehen lassen.

Mein Glück im Unglück - ich war irgendwie so kaputt vom Tag, dass ich mich entschloss schon duschen zu gehen und mal im Schlafzimmer im Fernsehen zu schauen, was denn an einem Pfingstsamstag so läuft .... und siehe da ..... ich bin eingeschlafen!

Und meine liebe Familie hat mich schlafen lassen! Die liebe Familie meint natürlich, damit ich nicht in Versuchung komme  - ich behaupte - damit sie den Kampf um die leckere Kruste nicht auch noch mit mir ausfechten mussten :-D

Von dem leckeren Krustenbraten habe ich mir dann aber am nächsten Tag doch noch meinen Anteil geholt und mir auf ganz einfache Art und Weise einen leckere grün/weißes Gericht gebrutzelt - okay, Salz war sicher am Braten, aber dass sollte ich mir zu Pfingstsonntag auch gönnen dürfen.

 

Pfingstmontag ging das Drama dann weiter!

Wieder lecker essen - bei meiner Schwiegermama - die ebenso saulecker kocht. Rinderbraten wieder mit Klößen, Kartoffeln, frischer Spargel mit Butter und Paniermehl, lecker Sösschen dazu, Rotkohl.

Na toll! Was nun?

Ich mich an den Tisch gesetzt und da hallen mir die Worte meiner jüngsten Tochter entgegen:

"Was machst du denn hier, dass darfst du ja gar nicht essen."

Von wegen - alles lasse ich mir nicht entgehen - also schön nur mageren super leckeren Rinderbraten und Spargel so aus der Mitte - möglichst ohne Butter und Paniermehl raus geangelt - und ein Löffelchen Rotkohl dazu. Sehr lecker - klar, auch hier mit Salz gekocht, aber mal ganz ehrlich - auf alles möchte ich nicht verzichten wollen .... und schon gar nicht, von der Familie an solch einem Tag ausgeschlossen zu sein und nicht mit am Tisch zu sitzen .... und schließlich darf man seine Schwiegermama ja auch nicht beleidigen, wenn man nix isst.

Wie würde dass denn aussehen ;-) ?