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Meine Name ist Susanne Trute (geb. Eggert) und ich bin seit 1991 gelernte Schriftsetzerin.

 

Und wie es so ein alter Buchdruckerbrauch ist, wurde ich noch richtig bei der Mainzer Johannisnacht gegautscht.

 

Der Liebe wegen zog es mich 1994 aus meiner alten Heimat Kriegsheim in Rheinhessen nach Walkenried im Südharz mit seinem schönen Zisterzienserkloster. Durch den Umzug trennten mich nun nicht nur 390 Kilometer einfache Wegstrecke von meiner alten Heimat, sondern auch von meiner geliebten Arbeit bei einem Zeitungsverlag. In diesem war ich hauptsächlich für den Anzeigenentwurf und -satz, sowie dem Layout der Zeitungsseiten zuständig, aber auch für Entwürfe  von T-Shirt-Drucken und Fotogeschenkartikleln.

 

Kurz nach dem Umzug kündigte sich auch schon Nachwuchs an und somit wurde es mit einer neuen Anstellung erst einmal nichts. Zu unserem ersten Kind, gesellten sich dann noch zwei weitere und die Jahre gingen ins Land.

 

Doch mein Beruf ließ mich nie wirklich los. In meiner Lehrzeit in Ingelheim am Rhein viel für Plakatentwurf, Weinetiketten, Einladungskarten und sonstige Kleindrucksachen zuständig, wechselte ich nach bestandener Prüfung zur Schriftsetzerin (Fachrichtung Fotosatz) in die Nähe meines Heimatortes und arbeitete in einer Druckerei in Alzey. In dieser drehte sich hauptsächlich alles um Musterschnitte für Burda in allen Sprachen der Welt, sehr viel Buchdruck, aber eben auch wieder um Plakate, Weinetiketten und Kleindrucksachen. In dieser musste ich leider schon nach zwei Jahren  aufhören zu arbeiten, da mir durch betriebsbedingte Gründe gekündigt wurde. Und der Letzte der kommt, muss ja bekanntlich als erstes wieder gehen! Doch so schlimm war dies dann doch nicht, denn ich hatte sofort wieder Arbeit bei oben genanntem Zeitungsverlag.

 

Da ich meinen Beruf sehr liebte, war ich immer gerne und sofort bereit, wenn jemand in der Verwandtschaft Geburtstag hatte oder andere Feierlichkeiten anstanden, die Einladungskarten, Menükarten, Tischkärtchen usw. zu entwerfen. Tja, und Mundpropaganda ist eben eine wirklich tolle Werbung.

 

Und dieser tollen Mundpropaganda ist es nun zu verdanken, daß ich diese Seite ins Internet stelle und wieder in meinem Beruf, aber diesmal mit mir als "Chefin", arbeite!

 

Und so geht`s weiter . . .

 

Nur zu Hause reicht nicht mehr! Durch die Übernahme der Deutschen Post und Postbank in Walkenried, bei der ich schon seit Jahren Teilzeit gearbeitet habe, kann ich mir seit Juli 2011 meinen großen Traum erfüllen und mir ein eigenes Ladengeschäft eröffnen.

Besuchen Sie mich doch einmal dort und lernen Sie mich persönlich kennen.

Ich freue mich auf Sie!

 

2018 .... alles im Umbruch

7 Jahre Selbständigkeit haben gezeigt .... so einfach ist das nicht.

Ein kleines öffentliches Geschäft zu führen, wird immer schwieriger. Das Online-Geschäft boomt und boomt (was ich ja am Postschalter jeden Tag sehen konnte), man macht trotz allem noch guten Umsatz und auch Gewinn, aber nach Abzug von Krankenkasse und aller anderen Verpflichtungen, bleibt unter dem Strich einfach nichts übrig .... trotz 12 Std. und mehr pro Tag.

Der Blick aufˋs Konto brachte manche Verzweiflung hervor, ganz besonders, wenn mal wieder ein Schreiben vom Finanzamt dazu kam ;-)

Meine Familie hat mich phasenweise gar nicht mehr zu Gesicht bekommen und mir ging es einfach nur noch an die nerviliche Substanz.

Also habe ich  mich Ende November 2017 dazu entschlossen, neue Wege zu gehen und zu suchen. 

Im ersten Schritt habe ich den Partnervertrag mit der Deutschen Post/Postbank fristgerecht zum 31.05.2018 gekündigt.

Ein grosser Schritt für mich, wenn man bedenkt, dass ich den Schalter-Job seit 15 Jahren in Walkenried mit viel Herzblut ausgeübt habe.

Im Januar bekam ich von Sahr-Reisen Zorge die Anfrage, ob ich denn nicht Lust hätte, dort im Büro mitzuarbeiten.

Also habe ich ab Februar angefangen posttechnisch alles vorzubereiten (z.B. Klärung, was passiert mit den Postfächern uvm.) und konnte dann Anfang April vormittags dort anfangen.

Die Geschäftsöffungszeiten habe ich auf ausschliesslich nachmittags verlegt und die Drucksachen mache ich eben jetzt wieder abends.

Da dies nur für eine begrenzte Zeit von meiner Seite aus möglich ist, werde ich ab 01.06.2018 alles noch einmal ändern. 

Ein Jahr im absoluten Umbruch!

Seit Oktober 2018 arbeite ich nun vormittags bei Sahr-Reisen in Zorge und nachmittags bei EP Petzold in Walkenried.

Das Geschäft habe ich zum 31.10. komplett verlassen und die Werksatt wieder nach Hause verlegt.